Dispozinsen im Vergleich

Wer ein regelmäßiges Einkommen erzielt, erhält von seiner Bank meist ohne Probleme einen Dispokredit in Höhe des 2-4 fachen des Monatseinkommens. Das Girokonto kann dann nach Bedarf und ohne weitere Rücksprache mit der Bank bis zum Kreditlimit überzogen werden. Der Kunde erhält dadurch einen komfortablen Kreditspielraum und kann kurzfristige finanzielle Engpässe überbrücken. Damit entfällt die Notwendigkeit, sich bei Familienmitgliedern oder Freunden Geld leihen zu müssen.

Für einen solchen Dispokredit müssen nur Zinsen, aber keine Gebühren gezahlt werden. Die Dispozinsen werden dabei nur für die tatsächlich in Anspruch genommene Kontoüberziehung berechnet und nicht für den gesamten Dispokredit. Die Berechnung der Dispozinsen erfolgt normalerweise einmal pro Quartal zusammen mit der Abrechnung der Kontogebühren.

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Aufgrund der relativ hohen Dispozinsen sollte dieser Kredit nicht langfristig in Anspruch genommen werden. Insbesondere dann, wenn man merkt, dass das Konto immer weiter ins Minus rutscht, müssen zur Vermeidung einer Überschuldung andere Lösungen gefunden werden, z.B. ein wesentlich günstigerer Ratenkredit. Der Dispokredit sollte auch deshalb nicht ausgereizt werden, da ihn die Bank jederzeit kürzen oder ganz streichen kann. Eine Reduzierung des Dispokredites kann z.B. erfolgen, wenn der Kunde seinen Arbeitsplatz verliert und damit seine monatlichen Einkünfte sinken.

Für den kurzfristigen Kreditbedarf ist ein Dispokredit aber ideal. Wird das Konto nur für kurze Zeit überzogen, fallen auch nur geringe Dispozinsen an. Ein Dispokredit kann sogar Kosten einsparen, nämlich dann, wenn dringend eine Rechnung bezahlt werden muss, das Konto aber kein Guthaben mehr aufweist. Durch die Ausnutzung des Dispokredites können somit hohe Mahngebühren für zu spät bezahlte Rechnungen vermieden werden.

Der Kontovergleich gibt einen schnellen Überblick über die Höhe der Zinsen für den Dispositionskredit.